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Fotos: Störmann

Störmann

im Hotel Störmann
Weststr. 58
57392 Schmallenberg
02972-9990

aktualisiert: 06 / 2025
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Mittags
Abends
Täglich ab 12 Uhr durchgehend, kein Ruhetag
Hauptgerichte: 19-45 €,
Menüs: bis 69 €

Das weitläufige Restaurant, das sich im Erdgeschoss und Eingangsbereich des 4-Sterne-Hotels Störmann auf mehreren unterschiedlich gestalteten Bereichen erstreckt, erfüllt alle Anforderungen an ein Hotelrestaurant im klassischen Sinne. Es ist täglich mittags und abends geöffnet, bietet eine breit gefächerte, aber nicht zu umfangreiche Auswahl an traditionellen Gerichten à la carte, unter denen für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte, und in den gepflegten ländlichen Räumen fühlt sich sicherlich auch jeder wohl.

Das Küchenteam macht keine Experimente und versucht auch nicht, sich als besonders exklusiv zu verkaufen, legt aber Wert auf frische handwerkliche Zubereitung und überdurchschnittliche Produktqualitäten, wenn möglich aus der Region. Sie verspricht nicht zu viel und erfüllt das, was man erwartet. Was will man manchmal mehr? Man findet in der Karte Matjes nach Hausfrauen-Art, ein Wiener Schnitzel vom Kalbsrücken mit Bratkartoffeln, oder eine hausmannsköstliche Schmorroulade mit Rahmwirsing und Petersilienkartoffeln, die hier auch so etwas wie ein beliebter Evergreen ist, weil sie immer in der Karte zu finden ist.

Entsprechend fährt man hier mit eher kraftvollen Gerichten wie auch den Schweinefilet-Medaillons im Speckmantel, die mit Karotten und kräuterwürzigem Kartoffelstampf auf einer Champignon-Rahmsauce aufgetischt werden, meistens besser als beispielsweise mit maritim-mediterranen Dingen wie Lachs mit Spargel und Fettuccine in Safranschaum – wobei der Anspruch an Natürlichkeit und Frische immer gegeben ist. So war der weiße und grüne Spargel, der mit ein paar Tomatenwürfeln, Pinienkernen und Kerbelblättchen als Vorspeise zu einem Spargelsalat kombiniert wurde, schön knackig und proper, die Kräutervinaigrette, mit der das mariniert war, aber relativ grenzwertig salzig, so dass unterm Strich ein etwas heterogener Eindruck entstand.

Ein grundsolides Gericht war der gebratene Lammrücken, dessen Tranchen auf klassische Art rosa gebraten zusammen mit Serviettenknödel-Scheiben, einem nur kurz durch die Pfanne gehuschtem „Grillgemüse“ aus Zucchini, Paprika und Champignons, sowie einer schön natürlich schmeckenden reduzierten Jus serviert wurden. Solche Teller bieten zwar auf der einen Seite keine originellen aromatischen Akzente, überdurchschnittliche Feinheiten oder andere einfachere kochtechnische Raffinessen, die wir für eine Auszeichnung mit fünf Pfannen voraussetzen würden, auf der anderen Seite aber auch wenig Anlass zur Kritik.

Dasselbe gilt für Nachtisch wie eine im Glas gestockte Bayrisch Creme mit Himbeerragout oder einen warm mit aromatischen Butterstreuseln servierten Erdbeer-Rhabarber-Crumble mit Vanilleeis und mit Baileys aromatisierter Schlagsahne. Zu vielen Gerichten passt gut ein kühles Bier, aber der Keller des Hauses hält auch eine sehr ordentliche und völlig ausreichende bunte internationale Weinauswahl zu moderaten Preisen vor.

Um die Pins anklicken zu können, müssen Sie den Zielort näher heranzoomen.



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