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Aus Dallmayr wird Alois

 

Der berühmte klangvolle Nachname des Unternehmensgründers Alois Dallmayr weicht dessen mehr Nahbarkeit ausstrahlendem Vornamen, das Ambiente wurde optisch verjüngt und bewusst moderner, bzw. „zeitgemäßer“ gestaltet, die Küche soll noch etwas entschlackter daherkommen, es ist von „ungezwungener Atmosphäre“ und „entspanntem Genuss“ die Rede, das Outfit der Servicemitarbeiter ist künftig legerer und es wird einen Tisch für „Young Gourmets" unter dreißig Jahren geben, an dem Fine dinig zum besonders günstigen Einsteigertarif zu haben ist: Was sich wie eine der am Reisbrett entstandenen Verjüngungskuren anhört, die den heute hierzulande offenbar zu vielen Gästen zu aristokratisch wirkenden klassischen Spitzenrestaurants von ihren Betreibern in diesen Tagen dutzendfach verordnet werden, könnte im Falle des ehemals von Küchenchef Diethard Urbansky (zuletzt mit Gusto-Höchstbewertung) bekochten Restaurant Dallmayr tatsächlich zu einer sehr spannenden Entwicklung führen. Denn dass der Schritt ins „Casual fine dining"-Genre hier zugleich mit Qualitätsrückschritt und Innovationsbremse einhergeht, ist dem Vernehmen nach nicht zu erwarten – zumal mit dem neuen Küchenchef Christoph Kunz, der bereits seit einiger Zeit Souschef von Diethard Urbansky war und zuvor unter anderem in den Küchen von Joachim Wissler, Alain Ducasse (im Eiffelturm) und Andreas Caminada mitgewirkt hat, nun einer der hierzulande vielversprechendsten Akteure aus der zweiten Reihe ins Rampenlicht tritt. Einer, der sicher auch an den letzten Entwicklungsschritten der einstigen Dallmayr-Küche seinen maßgeblichen Anteil hatte. Wir wollen uns im Vorfeld gar nicht großartig zum Orakeln und Spekulieren verleiten lassen, sehen dem Projekt „Alois" aber mit großer Spannung und Vorfreude entgegen und schließen nicht aus, dass sich hier ein neuer kulinarischer Kreativ-Hotspot in der bayrischen Landeshauptstadt entwickeln könnte...

Aus der offiziellen Pressemitteilung: 

Fine Dining auf höchstem Niveau in entspannter Atmosphäre: Das Restaurant Alois versteht sich als Fine Dining Restaurant mit leichter, zeitgemäßer Produktküche, die in ungezwungener Atmosphäre präsentiert wird. Entspannter Genuss in einem Ambiente, das mühelos Gelassenheit und Anspruch verbindet. Kurzum: Im Alois sollen Gäste sich wohlfühlen und zugleich kulinarische Highlights erleben. Das Restaurant bietet außerdem ein attraktives Preisniveau bei gewohnt kompromissloser Dallmayr-Qualität: „Unsere Gäste sollen von den Gerichten und der Qualität auf dem Teller so begeistert sein, dass sie am liebsten gleich noch einen Nachschlag hätten“ sagt Küchenchef Christoph Kunz (Foto, re.).     

Der zweite Kopf des Alois-Teams neben Küchenchef Kunz ist Julien Morlat (Foto, li.) als Restaurantleiter und Sommelier. Morlat kann dabei auf eine rund 800 Positionen umfassende Weinkarte mit Fokus auf Gewächsen aus der alten Welt zurückgreifen. Zusätzlich bietet er seinen Gästen eine alkoholfreie Getränkebegleitung an, wie u.a. Kombucha mit Earl Grey Tee oder ein Traubensmoothie mit Rauchnote.

Das innovative und künstlerische Gestaltungskonzept wurde gemeinsam mit dem bekannten Architektur und Design-Team Hildmann Wilke entwickelt. Mit viel Gefühl für den Raum und Sinn für die Details integriert sich das zeitgemäß interpretierte Ambiente des Alois‘ mit Wohlfühlcharakter in die Räume des Delikatessenhauses und macht den Gastraum zum Salon. Dabei werden die hochwertigen und handgefertigten Design-Elemente und Materialien (z.B. der aus der Kolonialzeit zitierte Chinoiserie-Look) in die heutige Zeit übersetzt. Gleichzeitig wird eine Verbindung zum Ladengeschäft im Erdgeschoss – z.B. den handbemalten Kaffee- und Teevasen aus der Porzellanmanufaktur Nymphenburg hergestellt. Das Restaurant Alois bietet in zwei ineinander fließenden Räumen an 13 Tischen Platz für 30 Gäste.

Im Alois – Dallmayr Fine Dining wird es einen Tisch für „Young Gourmets“ geben. Unter 30- Jährige haben hier die Möglichkeit, auf telefonische Vorbestellung ein Vier-Gang-Menü inklusive Aperitif, Weinbegleitung, Tafelwasser und Kaffee zum attraktiven Festpreis von 85,- Euro zu genießen. Das Ziel: Auch jüngeren Gästen soll die Möglichkeit gegeben werden, Spitzenküche besser kennenzulernen. 

Außerdem wird das Alois – entgegen dem allgemeinen Trend in der Topgastronomie – auch an zwei Werktagen und zusätzlich samstags zum Lunch geöffnet sein, was auch der Nachfrage zahlreicher Gäste Rechnung trägt. Mittags ist ein gesetztes Drei-Gang-Menü zum attraktiven Preis von 59,- Euro im Angebot. Münchner Leitungswasser ist im Restaurant Alois grundsätzlich kostenlos.

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