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Fotos: Aschbacher Hof

Aschbacher Hof

Aschbach 3
83620 Feldkirchen-Westerham
08063-80660

aktualisiert: 07 / 2022
Mo Di Mi Do Fr Sa So
Mittags
Abends
Täglich ab 12 Uhr durchgehend, kein Ruhetag
Hauptgerichte: 18-32 €, Menüs: 25-45 €

Der schmucke, auf einer kleinen Anhöhe gelegene Aschbacher Hof bietet, nur einen Katzensprung von der Landeshauptstadt entfernt, eine ausgesprochen idyllische ländliche Lage und ist mit seinen verschiedenen weitläufigen Stuben und dem großen Terrassenbereich verständlicherweise sehr gefragt für verschiedene Events und Feierlichkeiten. Wobei dabei sicherlich auch keine unwesentliche Rolle spielt, dass hier seit vielen Jahren eine klar überdurchschnittliche Küche geboten wird – unkompliziert, aber doch mit Pfiff und vor allem mit viel Substanz.

Wer hierher kommt, hat also in vielen Fällen nicht nur etwas zu feiern oder möchte den Sonnenuntergang auf der Terrasse genießen, sondern freut sich auch auf die munter zwischen traditionell-bayerischen, asiatisch inspirierten oder mediterranen Zubereitungen wandernden Gerichte, für die schon seit über zehn Jahren das Team unter der Leitung von Küchenchef Heiko Obermaier verantwortlich zeichnet.

Das kann nach der stets guten Brotauswahl beispielsweise ein sommerlich frischer Salat aus zartem Oktopus, geschmortem jungem Fenchel, Cocktailtomaten, Oliven, Parmesan und ätherisch-herben Kräutern sein, der bei unserem letzten Besuch in gut abgestimmten Proportionen überzeugte und außerdem zeigte, dass hier auch weiter gereiste Produkte eine respektable Qualität aufweisen.

Die handwerklichen Skills des Teams wurden sehr gut bei der waldig-duftigen Pfifferlingssuppe mit Croûtons sichtbar, die mit enorm viel Produktgeschmack und wenig Sahne auf ganz schlichte Art viel Freude machte. Und genau an solchen Gerichten, zu denen beispielsweise auch immer wieder die Rinderkraftbrühe mit Grießnockerl zählt, zeigt sich der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Wirtshäusern ganz besonders klar.

Aber natürlich auch bei den etwas feineren Sachen wie dem kross und saftig auf der Haut gebratenen Zanderfilet, das aufgrund seiner Stärke von einem sehr großen Fisch gestammt haben muss und in attraktiver Façon auf einem zartcremigen Pfifferlingsrisotto und feine, animierende Säure beisteuernden Weißweinsauce mit Schnittlauch dargeboten wurde. Oder bei Klassikern wie dem „Aschbacher Zwiebelrostbraten“ in Form von perfekt gleichmäßig rosa gebratener Rinderlende mit frisch-knusprigen Röstzwiebeln und handgeriebenen Käsespätzle.

Das souveräne Niveau der Küche reicht bis zu den Desserts, sei es bei dem flaumigen pfannenfrischen Kaiserschmarrn mit Rosinen und Apfelkompott oder etwas leichteren Optionen wie einer luftigen, mit Vanille aromatisierten Topfenmousse nebst marinierten Erdbeeren und Limoncello-Eis. Und dank des bestens organisierten Service bleibt der Tisch selbst bei vollem Haus nie lange leer, genauso wenig wie die Gläser, für deren Füllung die Weinkarte viele gute Flaschen renommierter Produzenten aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien listet.

Um die Pins anklicken zu können, müssen Sie den Zielort näher heranzoomen.



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