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Presse
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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gastronomen, liebe Köche,

wie Sie aus eigener Erfahrung wissen: Qualität kostet. Und so liegt es auch auf der Hand, dass sich ein seriös recherchierter, repräsentativer Restaurantführer aufgrund der hohen Testkosten nicht allein durch den Buchhandelsabsatz und ein wenig Anzeigenwerbung finanzieren lässt. Die meisten Guides versuchen - sofern nicht ein Konzern das defizitäre Geschäft auffängt - zusätzliche Einnahmen durch Anzeigenwerbung von den Restaurants oder kostenpflichtige Fotoeinträge zu generieren. Ein legitimes Prozedere, sofern die damit erzielten Umsätze tatsächlich in Restauranttests investiert werden und die redaktionelle Unabhängigkeit nicht darunter leidet. Leider scheint beides nicht immer der Fall zu sein.

Wie Sie vielleicht wissen, haben wir uns deshalb, nach zahlreichen konstruktiven Gesprächen mit verschiedenen Gastronomen, bereits im vergangenen Jahr dazu entschlossen, eine Art "Startgebühr" oder "Unkostenpauschale" in Höhe von netto 159 Euro zu erheben, die den nach unseren Kriterien in Frage kommenden Restaurants das Getestetwerden und die umfangreiche Darstellung in der Buchausgabe des Gusto-Führers garantiert. Und um noch mehr Transparenz zu schaffen, lassen wir den teilnehmenden Restaurants nach Veröffentlichung der Jahresausgabe jeweils die entsprechende Kopie des Rechnungsbelegs zukommen: der unumstößliche Beweis, dass aktuell getestet wurde! Darüber hinaus bekommt jedes Restaurant nach Erscheinen der Ausgabe automatisch drei Freiexemplare sowie eine Urkunde und Empfehlungsaufkleber zugeschickt, so dass die vorab entrichtete "Startgebühr" schon allein durch diesen Gegenwert teilweise ausgeglichen wird.

Das Feedback der Gastronomie war erstaunlich positiv, und bereits im ersten Jahr haben sich knapp 40 Prozent der potientiellen Betriebe beteiligt. Unser Ziel ist es, mittelfristig alle Restaurants von dieser Idee zu überzeugen, und zu verdeutlichen, dass diese einheitliche Gebühr nicht zur Gewinnmaximierung des Verlages dient, sondern nachweislich zweckgebunden zur Verbesserung der Recherchequalität eingesetzt wird – wovon schlussendlich nicht nur die Leserinnen und Leser, sondern auch die Restaurants selbst profitieren.

Dass von Seiten der Gastronomen mit dem Entrichten der Startgebühr auch weiterhin auf Text und Bewertung keinerlei Einfluss genommen werden kann, ist ebenso selbstverständlich wie die Tatsache, dass dem Anspruch auf eine sorgfältige und fachgerechte Herangehensweise durch die Gusto-Tester Rechnung getragen wird. Natürlich werden bei Gusto zugunsten der Vollständigkeit auch künftig Häuser getestet, bewertet und in den Guide aufgenommen, die sich nicht an dem neuen Prozedere beteiligen möchten. Diese werden ebenso objektiv und unvoreingenommen geprüft, sind künftig allerdings nur noch in Form eines Grundeintrags mit Kurztext und ohne Foto dargestellt.

Hier kann unser Erhebungs- und Anmeldebogen für die Ausgabe 2013 heruntergeladen werden:
Erhebungs- und Anmeldebogen 2013 als PDF (32 KB)
Erhebungs- und Anmeldebogen 2013 als Microsoft Word-Dokument (740 KB)

Restaurants, die sich um eine Neuaufnahme bewerben möchten, können uns gerne vorab den vollständig ausgefüllten Erhebungsbogen zukommen lassen – wir weisen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass damit eine Aufnahme in den Gusto-Führer keinesfalls garantiert ist. Wir überprüfen zunächst, ob eine Aufnahme des Restaurants nach unserem Dafürhalten in Frage kommt. Mit Erhalt der Rechnung für die Startgebühr kann der jeweilige Betrieb mit der Überprüfung und der Listung in der kommenden Ausgabe rechnen. Sie können uns den Erhebungsbogen per Fax (08191-9157853), per e-Mail (mail@gusto-online.de) oder als Brief zukommen zu lassen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Erhebungsbogen nicht online ausgefüllt werden kann. Der Versand muss autorisiert, also per Fax, eMail oder Post erfolgen.

Mit kulinarischen Grüßen,
Ihr Gusto-Team